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Wichtiger Beitrag zum medizinischen Strahlenschutz in Deutschland

 

„Orientierungshilfe für radiologische und nuklearmedizinische Untersuchungen“

Die Anwendung ionisierender Strahlung und radioaktiver Stoffe in der medizinischen
Diagnostik liefert den Hauptbeitrag zur zivilisatorischen Strahlenexposition der Bevölkerung
in Deutschland. Eine wesentliche Ursache ist u.a. die Zunahme computertomographischer
Untersuchungen. Um die Strahlenexposition auf das medizinisch notwendige Maß zu
begrenzen, hat die Strahlenschutzkommission (SSK) auf Veranlassung des
Bundesumweltministeriums eine „Orientierungshilfe für radiologische undnuklearmedizinische
Untersuchungen“ für überweisende Ärzte veröffentlicht und damit
zugleich eine in der EU-Direktive 97/43/EURATOM geforderte Maßnahme in Deutschland umgesetzt.
Die Orientierungshilfe richtet sich primär nicht an Radiologen und Nuklearmediziner, sondern
an alle zuweisenden Ärzte, die Patienten mit bildgebenden Verfahren – wie beispielsweise
Röntgenaufnahmen oder Computertomographie – untersuchen lassen wollen. Die
Orientierungshilfe soll dem Arzt als tägliche Arbeitshilfe dienen, um das bestgeeignete
diagnostische Verfahren zur Beantwortung einer medizinischen Fragestellung auszuwählen.
Besonders jüngere Ärzte in der Weiterbildung sollen hierdurch angesprochen werden. Zu
vielen Fragestellungen werden in der Orientierungshilfe diagnostische Verfahren ohne
Einsatz ionisierender Strahlung, wie Kernspintomographie oder Ultraschall, vorgeschlagen.
Deshalb ist bei konsequenter Einhaltung der Empfehlungen mit einer Senkung der
durchschnittlichen medizinischen Strahlenexposition durch diagnostische Verfahren zu rechnen.
Um der schnellen medizinischen und technischen Entwicklung Rechnung zu tragen, ist es
vorgesehen, diese Orientierungshilfe regelmäßig in Intervallen von 2-3 Jahren zu
aktualisieren. Hierzu sind Kommentare und Vorschläge stets willkommen.
Die Orientierungshilfe ist als kleines Taschenbuch in der Schriftenreihe „Berichte der
Strahlenschutzkommission“ (SSK) des BMU, Heft 51 (2006) im H. Hoffmann GmbH –
Fachverlag, Berlin erschienen (ISBN 3-87344-130-6; 116 Seiten; 10,00 €)
Weiterhin ist sie auf den Internetseiten des Bundesumweltministeriums (www.bmu.de) und der SSK
(www.ssk.de)
zum Download als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Auf der
Internetseite der SSK steht zusätzlich eine interaktive Version zur Verfügung, bei der mit
wenigen Maus-Klicks die jeweilige medizinische Fragestellung erreicht wird. Zusätzlich ist die
Herausgabe einer CD-ROM vorgesehen, die die PDF-Version, die interaktive Version zur
Offline-Anwendung in Krankenhaus- oder Praxis-Informationssystemen sowie eine PDAVersion enthält.
Links finden Sie auch auf der Homepage der Deutschen
Röntgengesellschaft unter www.drg.de.
 

PD Dr.Dr. Reinhard Loose  
Nürnberg
Leiter der Arbeitsgruppe
Link zur Orientierungshilfe der Strahlenschutzkommission
Sekretariat

Sie erreichen uns unter

Telefon 09181 - 40 699-98 
Telefax 09181 - 40 699-99 

E-Mail: info@bayroe.de

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Sekretariat:
Frau Gabriele Schreiner                
Bahnhofstraße 5                       
92318 Neumarkt


 

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